Die Marathonsitzung der Knesset von 11. zum 12.06.2025 (beendet)
Gestern Nachmittag, 11.06.2025, es muss nach 15 Uhr gewesen sein, sagt mir eine Stimme, sie haben sich geeinigt. Wer oder worin? Ich wollte nachsehen, ob sie sich die Knesset für ein Gesetz gegen die Koalition geeinigt hat, und was war dann? Mein Handy hat ein Update runter geladen und neugestartet. Ja, kannst Du mir nicht die PIN sagen? Nur, du sollst arbeiten. Das habe ich dann, was blieb mir anderes übrig.
Meine Frage, wer hat sich auf was geeinigt? Wo die Stimme das letzte Mal kam, da sah es gut für mich aus. Was soll gut für mich ausgesehen haben. Dass die Opposition mit ihrem Gesetzesvorhaben gescheitert ist? Nein, das sieht erst mal für niemanden gut aus. Aber das Nebenbei ist ausschlaggebend. Die Opposition hat Stimmen von den Chassidim bekommen. Darauf hatten sich die Mitglieder nicht erst um 3 Uhr in der Nacht verständigt, sondern schon früher.
Einen Moment nachdem meine kaffeesüchtige Seele mit verschränkten Armen auf dem Rücken wie nervös herumgelaufen ist.
(...)
Es ist abwegig darüber zu sprechen, solange die Regierungsarbeit die bleibt, die sie ist, sie wird euch nur noch mehr Schaden zufügen.
Manchmal muss man eine Entscheidung treffen, die man eigentlich nicht wollte, bei der abzusehen ist, dass diese Entscheidung schwere Folgen für alle haben wird.
Die Chassidim haben ihre Bereitschaft, die Entscheidung zu treffen und für die Folgen gerade zu stehen, wieder bewiesen und werden auch in Zukunft (...) die Entscheidung treffen. (…)
Den weltlichen Juden möchte ich fragen, bist du Jude? Wenn ja, dann stehe dazu und damit auch zu Haschem. Einen jüdischen Staat, der demokratisch ist und auf die weltlichen Anforderungen mit Militär reagieren muss, den gibt es nicht ohne die Tora, ohne Haschem.
Ich könnte hier noch seitenweise schreiben, aber Haschem sagt mir schon, lasse es. Ich weiß noch nicht, wenn ich was schreibe ob es nur eine Analyse des Geschehenen darstellt oder was schon eine Vorausschau enthält. Das Zukünftige nicht mehr über offizielle Kanäle. Wenn, dann über Chabad, BH. … Das ist dann über die halbe Erdkugel und in zehn Minuten da.
Das wird hier ein kurzer Text, aber mehr kann ich nicht schreiben im Angesicht der Schutzbedürftigen. Ja, und das ist auch die Opposition. Irgendeiner hat mir geflüstert, zwei Jahre bin ich für Haschem noch ein Kind, und was ist danach? Oh man bin ich naiv, wenn es um eurer Staatssystem geht.
Ach, ich möchte noch meine kaffeesüchtige Seele im Niemandsland darum bitten, nicht mehr Kaffee am 9 PM zu trinken, deiner Zeit. Einmal ja, aber schläfst du denn nie? Ja, ich weiß, du magst keinen Alkohol, ich lasse es auch, welchen zu trinken.
Ich finde die Situation hier schon komisch, zum Teil witzig. Die Hände auf dem Rücken, das ist neu. Wenn es umgekehrt genauso ist… Sonst ist nichts, ich sehe nur immer wieder demselben Fußbodenbelag. Und immer das Flehen, ja, sag nur nichts. Warum? Ich könnte den Fußboden beschreiben, es würde nichts in der weltlichen Bewertung abheben, keiner würde ihn kenne, ja, schon … ja, (…) Ich frage mich, wie du mich immer wieder zum Schweigen bringst? Ist es Haschem, der sich in allem befindet? Warum sage ich dann nichts? Wenn es nur eine Vorstellung wäre, nur Utopie, dann bringt nur Schreiben den Kick. Ich lasse es und lösche am Schluss auch noch, das ich über das Nichtschreiben geschrieben habe. Oder Er verbietet mir den Mund. Wenn eure Gedanken nicht so laut wären… Ein Untergrundrauschen, das mal schwächer wird und dann in Orkanstärke zunimmt. Dazu noch der Kaffee. Gestern haben mir meine Engelszahlen erzählt, ich soll auf meine Ernährung achten… wie soll ich denn, wenn ich so ein Drang danach habe Kaffee zu trinken, dass es nicht mehr auszuhalten ist. Obwohl das bitte, aromatische Zeug aus Israel schon eine Sucht wert ist.
Ein kurzes Schreiben? Ich lache. Bis später. Jetzt bist du erleichtert, oder? Ich habe nur ein wenig gefaselt.