Utopische Literatur
Der wahre und treue Tôh, egal wer er ist und wo er herkommt, hält das Erijeh immer in seinen Händen. Eine Kugel. Um sie dreht sich alles wie ein Kreisel, eine welle, eine Spirale und sehnt sich nach einem schönen Leben.... Wenn man das Glück in der Hand halten würde, könnt man es sehen?

Der Brioche-Knoten I.

03. August 2025

Zu viel zu essen, das wirkt unschön. Aber zu wenig zu essen, das ist noch viel tödlicher. Deshalb habe ich jetzt Appetit auf Brioche-Knoten. 

Wenn es mein Vater wäre, würde ich auf ein Nicken von ihm reagieren.

So ist nur die Kälte in mir. Die Heizung anstellen, das funktioniert nicht. Ich habe mich immer gefragt, sterbe ich, wenn die Seele, die mit mir verbunden ist, stirbt? Und eine andere Seele versucht, das zu verhindern. Also ist es wahr. 

Die Zahlen sagen immer, ein neuer Anfang. Aber sie erzählen von jemand anders. Ja, und Michael, welchen du vorschickst, meine Frage: Kannst du es ändern? Nein, das kannst du nicht. Ich könnte mir einen Gebrauchwagen auf Kredit kaufen. So fließt das ganze Geld in einen Urlaub, wo mich was erwartet? Und dennoch, ich nehme schon Schulden dafür auf. Die Sprachapp bezahle ich per Klarna, die Kleidung auch und das Katzenzeugs und so fort auch. Ja, man könnte Geld sparen. Aber jemand hat mir eine vor Agonie schreiende Katze vor die Tür gesetzt und unser Peter Pan wollte einen Spielkameraden haben, und das kurz nachdem ich für den Peter Pan 200€ für eine 2 Meter hohe Kratztonne ausgegeben habe und alles entsorgt habe, was den Schmerz nur größer gemacht hat.

Ich könnte lachen und fröhlich sein. Aber statt dessen, ist mir wieder klar geworden, das alles nur, weil Du das gewollt hast. Haschem´s Café? Ja, wozu sollte ich das jetzt schreiben? In einigen Tagen erfahre ich es, oder nicht? Du sagst, ja.

Hey, ich schweige. Ich rede nur mit mir selbst. Der es anders sieht, ja der soll noch mal in meinen Körper kommen und lauschen, wo die ganzen Stimmen herkommen. Wieso lachst Du jetzt? Es ist amüsant. Ja, für dich und... auch für mich. Ich möchte nur ein wenig schreiben. 

Ich habe einen kleinen Katzenwicht, deren Pfoten schon größer sind als die von Peter Pan, der aber überall gegenrennt, wenn er hochspringen will. Man, der wird ein Riese und frisst circa 600g am Tag.

Hast Du oder hast Du nicht? Du hast. Und das ohne mir etwas zu sagen. Ja, Du hast ja was gesagt, aber das war mir doch zu dark Angel mäßig. White Angel passt da besser. Ja, und ich soll den Mund halten. Aber wie kann ich, wenn du morgends die Schleusen immer weit aufmachst? Da muss ich durch? Das ist dein Satz? Courage. Für mich oder mein Gegenüber? Ha, da weißt Du nichts darauf zu sagen.

Ja, schweig Du doch mal! Ja, ich rede doch nur. Nur mit Deiner Zunge. Ist mir das klar? Noch nicht.  Gods and Demons. Begrenzungen bringen ein ganz anderes Ausmaß, ohne die weiblichen Emotionen - die aber dazugehören. Es ist noch Zeit. Sagst du? 

Mein kleiner Wicht mit seinen gelben Augen... Oh, Du hast mir gerade ein Rätsel von Dir gezeigt, was ist weiß, blau, schwarz und ein Tüpfelchen gelb? Fünf Tage oder sechs, eher sechs! ... Und rot, das gar kein rot ist.

Das hast Du noch zu sagen, bevor ich das Kaffee erst eröffne und dann gleich wieder schließe? Aber ist es was Positives oder was Negatives? Du lachst, aber das kann ich jetzt nicht sagen. Doch, sag es. Nein!

Bis dahin esse ich wie auf Befehl die Brioche-Knoten. Mir ist aufgefallen, Penny ist der falsche Name für ihn. Ich hätte ich Schekel nennen müssen. Na, da ist nun vorbei. Nach drei Wochen hört er klasklar auf Penny. Ja, und ich bin die Teibe. Das brauchst Du nicht zu sagen. Teibe Hain - das war ein kurzes Pseudonym. Nicht so wie die amerikanische Hainbuche, die hat eine Haut wie Leder - aber wie man es versucht, es wird kein Leder draus. Und das ist auch ganz gut so. Die Buche steht hier überall. Sie macht den Mischwald zu einem perfekten. Sie steht da, mit ihrer pefekten, makellosen und reinen Haut, mal sonnengegerbt, mal blasser. Ein Zwilling, der sich seiner bewusst ist. Von mir, nur Liebe. Und, von Dir? Echo.

Oh, ich habe fertig. Juchze! Na bis in einem Monat. 11.13.


Der Brioche-Knoten II.

Habe überlegt, wo ich das schreibe. Und mich für hier entschieden. Das Löschen meiner Worte ist erstmal beendet. Und das Schweigen hat sich auch aufgelöst irgendwann heute innerhalb der Tage, so zwischen den endlosen Gesprächen mit Haschem oder sonstwem. Ich könnte hier wieder schreiben oder Ende - aber heute ist so viel rumgekommen, da sehe selbst ich ein, dass es besser ist zu schweigen. Ich bin müde, fühle mich zerredet, bin aber glücklich. Wie kann man bei der Arbeit glücklich sein? Eine Frage wie für den Papierkorb. Es ist so als ob man Elefanten mit Bananen vergleicht - kommt auch nichts Vernünftiges dabei heraus. Aber ich esse wieder mehr, irgendwer hat die Verbindung nicht abgeschnitten, aber ein Gegenpol geschaffen. Ich glaubte, Hunger ist meine einzige Daseinsform. Ich fühlte nichts mehr ohne das Hungergefühl. Das ist jetzt anders. Ich mag nicht mehr hungern, es ist eine schreckliche Art zu leben oder daran zu sterben. Der Gedanke daran bringt mich wieder in das bodelose, schwarze Loch, vor dem ich Angst habe und das ich eigentlich nicht fühlen oder sehen dürfte. 

Und gleich. Es ist schon gut. Ich bin am Leben und werde es nach meiner Voraussicht auch nächste Woche noch sein. Ob es mir gut geht? Ganz und gar nicht. Aber nach fast zwei Jahren komme ich damit mal besser klar und mal nicht. Ich habe so viele Dinge geschrieben, die einiger Korrekturen bedürften. Wozu? Der Feind kann hier mitlesen und ihr wisst die Wahrheit. Das reicht.

Mein kleiner Penny ist eine wahre Penny. Er schläft im Katzenklo. Wie hat mich das vor 19 Jahren genervt, dass sie in der einen Ecke ihr Häufchen machen und sich in der anderen Ecke schlafen legen. 

Ich habe heute mein gedankliches Gegenüber gefragt, ob er mir den Wicht vor die Türe gesetzt hat. Nein, sagt er da, das hat Haschem gemacht. Ich frage ihn, was macht Haschem sonst noch, so kommt die Antwort, eine ganze Menge. Das ist mal eine konkrete und spezifische Antwort, oder? 

Okay, ich gehe jetzt schlafen. Ich lache - ich muss das nächste Mal, wenn ich etwas aufschreibe, nicht nur das Datum, sondern auch die Uhrzeit aufschreiben. Man will ja nicht im Zeitkontinuum verloren gehen oder in Haschems Ordnung, ähm, meiner.

14.08.2025, 20.22 Uhr.


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