Die weiße Eule (nicht beendet)
Vor etwa 25 Stunden hat jemand Angst um mich gehabt. Mein Kommentar, das siehst du mal wie es mir gegangen ist, wo sie dich (...). Bei deiner und eurer Panik, wenn es doch Haschems Wille ist... und das ist er. Dass ich eine Frau bin, das ist für ihn gleich. Er wählt diese Person, die sich sofort für Ihn verbrennen lassen würde. Heute ist Schabbat. Warum schreibe ich am Schabbat, während ihr langsam begreift, dass ihr in diesem Krieg unter den Trümmern euer Häuser ausharren müsst?
Ich schreibe am Schabbat, weil ich keine Jüdin bin und Haschem das Patt nicht antasten wollte. Er wollte es in zwei Beziehungen nicht. Die des frommen Juden und nicht meine. Weil es mir verboten wäre. Weil ich eine fromme Jüdin bin... irgendwann für euch. Für Ihn schon die ganze Zeit.
Mit mir klarzukommen ist für euch nicht leicht, das verstehe ich langsam. Ich dachte, es läge an mir. Ja, das tut es auch, aber nicht wie gedacht. Was ich sage und schreibe das geht euch in die Seele. Die Entscheidung, entweder ist die der größte Lügner, der euch in den letzten Jahrzehnten begegnet ist, oder sie kommt mit G'tt, mit Haschem.
An die Lauscher muss ich doch sagen, ihr habt doch gesehen, wie sie auf mich reagieren. Kann ein Lüger so etwas tun?
Ich habe mir heute meinen Wunschmann, nach Haschem mal angesehen. Ein Studierter. Ich bin bloß ein Abbrecher. Das Leben war in dieser Zeit nicht besonders fair zu mir. Also die Ehe, die sich Haschem da vorgestellt hat, die halte ich für total schwachsinnig. Und gleich kommt Seine Erziehung, nicht durch Ihn, sondern durch Chabad, wieder durch. Du sollst ihn lieben wegen seines Selbst willen. Ja, für das liebe ich ihn. Er ist ein Stück größer als ich und verdammt eitel. Aber er ist der Mann, auf dessen Wort gehört wird. Aber Haschem, ich finde doch, dass du da ein Stück zu hoch gegriffen hast, ich würde zu ihm sagen, hey, geh zu deinen Jungs und Mädels und lass mich in Ruhe. Haschem, ich kann unter ihm nicht bestehen.
Das dazu.
Aber Haschem, was hast du getan?
Heute, war dieser Tag, da habe ich mich hinreißen lassen und habe meiner Kollegin etwas über meinen Wunschmann erzählt. Ein Gespräch, das für einen Außenstehenden nur haltlose und inhaltsleere Fetzen sind, aber nicht für einen Lauscher. Ich habe nichts Falsches gemacht und doch das Falscheste, dass ich tun konnte. Das war von mir ein Verrat und ein Verrat an mir. Von wem, dass weiß ich jetzt noch nicht.
Aber mit wem soll ich denn reden? Ja, aber nicht vor fremden Menschen. Das weiß ich Haschem, aber bitte bestrafe mich nicht so...
60. 55.
Würdet ihr mir mir mal reden, mich mal fragen, aber das tut ihr nicht. Ihr wisst, dass ich da bin. Ich frage mich schon lange nicht mehr, ob ihr es wisst. Das tut mir leid, was heute passiert ist. Ich habe ein Begriff genannt, der meiner Kollegin nur ein teils entsetzten Blick hervorzaubert, aber sie versteht die Situation. Aber dieser Begriff ist für den Feind die Bestätigung, so wir haben sie gefunden.
Aber diese Person hat die weiße Eule gestreichelt. Wer so ist, gehört nicht an diesen Ort, ich kenne alle. Das Auto war teuer. Er war so deutsch wie ich und wieder auch nicht. Ich habe ihm in die Augen gesehen.
Weil ich zu meiner Kollegin gesagt habe, wen ich heiraten möchte. Und ihr denkt doch nicht, dass der Feind bescheuert ist. Und wenn ihr es gewesen sein, dann schert euch zum Teufel. Ich weiß auch nicht, warum ich diesen Satz sage. Dann hat der Feind es irgendwie herausbekommen. Wie? Und warum? Die Antwort lässt einen solchen Hass in mir auf den Feind entstehen, dass ich hoffe, dass es bloß ein Wink von Haschem war oder ihr.
Die Panik. die ich empfunden habe, die war seltsam, gleichsam gefühlt und ebenso fern wie ihr. Ich habe Haschem blind vertraut und tue es noch.
Etwa vor 25 Stunden habe ich Panick wegen mir verspürt, die stundenlang nicht weggegangen ist, dann am Nachmittag war sie weg. Ich habe ihn gesehen. Ja, siehst du es mal...
Warum sich Gedanken wegen mir machen? Weil ich die Wahrheit sage und seit dem 7. Oktober 2023 gesagt habe? Ja, aber, das tun viele. Ich weiß, warum der Feind meinen Tod wünscht. Aber dann hätten sie Informationen, die so nur Israel vorliegen, nicht mal die Amerikaner wissen das, was ihr wisst. Und der Feind? Oder ein Lauscher? Oder wieder Haschems Zeichen? Von Ihm zu Jagd auf den Feind erzogen, von ihm bestraft, wenn ich nicht aus seine Anweisungen gehört habe, nämlich, halte dein Privatleben geheim.
Aber Er gibt immer etwas zu Besserung.
Ich konnte die Angst riechen. Es war nicht meine Angst, nicht deine, es war der Feind. Ich habe mal gesagt es ist wie bei Sinwar. Und das ist es. Haschem verbindet unsere Seelen. Requiem for a Tower. Ich glaube nicht, dass ihr Hilfe braucht, aber man kann sich leicht verlieren. Eine große weiße Halle, man kann überall hinsehen, es ist keine Moschee. Sie haben alles so gelassen wie sie es vorgefunden haben und haben bloß unterirdisch gebaut. Wie Sinwar.
66.
14.
Immer wieder diese Zahlen.
(...) Lasst nichts übrig von diesem Ort, er wird euer Untergang sein. Wo dieser Stadt mir das erste Mal in meinem Gedanken erschien, habe ich mich daran erinnert, dass ein Parfum von Yves Rocher gab, das so hieß. Ich habe es mal genommen, aber ich fand Vanille besser. Ich weiß nicht, was an dieser Stadt so ist. Eine malerische, eine Geschichtsstadt. Iranisch und dennoch nicht iranisch. Warum? Irgendwas gehört nicht an diesen Ort. Aber zerstört sie nicht völlig. Wann weiß nie wie der Wind steht. ... Eine Metropole der Perser in früherer Zeit, jetzt vergewaltigt zu dem Ort, der die Hölle bringen wird. (Ich weiß nicht, ob das eine Stadt ist oder zwei.)
Teheran - da ist nichts, nur eine leere Wüste. Du kannst einen Feind töten, aber damit tötest du nicht die Feindschaft. Ich weiß nicht, wie man einen so langen Hass aus nichtigen Gründen zum Aufhören bringen kann. Nur mit Liebe und ernsthafter Erziehung zum Guten.
Es dauert so lange...
Ich möchte schweigen, aber eine Stimme sagt mir, schreib, wenn du willst, dass ich deine Entschuldigung anerkenne. Ich schreibe. Lass es nur Haschems Wink gewesen sein. Lass es kein Feind oder Lauscher gewesen sein und nächste Woche werde ich meiner Kollegin sage, dass ich über dich schweigen muss, dass ich über mein Privatleben, über Israel nichts mehr sagen kann. Nur meine Katze, ja, und deshalb sie sie da.
Bitte, Haschem, bestraf mich doch nicht so derart.
Seglass ni tonday.
Ich bin verzweifelt. Ja, das bin ich. Seit dem 7. Oktober 2023. Und ich habe gerufen, habe geschrien und eine Stimme hat geantwortet. Die hat gesagt, gehe zu Chabad. Warum? Die verstehen mich auch nicht. Ach, Ljadi. Wer ist die dritte Seele in mir? Ich weiß schon, ein sehr kluger Kämpfer. Mir kommt Dschingis Khan gleich ein. Aber, das ist doch nicht euer Ernst?
21.06.2025